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„Gesicht des Monats Mai 2015" Maike Schumacher

Beeindruckend vielfältig: Mit Leidenschaft im Workflow 

maike-schumacher dreisparrendruck „Mein Denken und Fühlen gestaltet mein Unternehmen“, sagt Maike Schumacher. Das ist ein Statement. Ein Signal für weiblichen Führungsstil. Analog zum Firmenslogan macht es die Haltung der Unternehmerin deutlich, die ihrem Familienbetrieb in dritter Generation eine eigene Handschrift verleiht. Nach einigen Jahren Berufserfahrung als Bankkauffrau hatte sie sich entschieden, die Dreisparrendruck H. Schumacher KG in Borgholzhausen vom Vater zu übernehmen. Am Ende des Tages ein fertiges Produkt zu sehen, ist für sie ein Glücksmoment. Den hatte die gelernte Bankkaufrau vermisst. Mit dem Einstieg in den elterlichen Betrieb folgte sie schließlich ihrer Berufung.   

Maike Schumacher ist Läuferin. Sie weiß, wo es langgeht in ihrer Branche und hat den nötigen Biss.
Dass es nicht immer leicht sein würde, den vom Großvater Heinz Schumacher im Jahr 1935 gegründeten Betrieb zu übernehmen, war ihr bewusst. In weiser Voraussicht hatte dieser schon seinerzeit ein Zeichen für unternehmerische Perspektiven gesetzt, indem er der Firmierung den Zusatz „Graphischer Betrieb“ hinzufügte. Für seine Enkelin ist es heute selbstverständlich, sich als vergleichsweise kleine Druckerei mit einem vielfältigen Angebot am Markt zu positionieren. Dank ihrer überschaubaren Strukturen punktet Dreisparrendruck vor allem mit Flexibilität. Mit handwerklicher Kompetenz und fühlbar guten Leistungen ‚rund um den Druck‘ stellen sich Maike Schumacher und ihre Mitarbeiter/innen einem starken Wettbewerb. Der Firmenslogan „BeeinDRUCKend gut“ steht für die gelungene Mischung aus sichtbarer und fühlbarer Handwerksqualität, erklärt sie.

Druckereiqualität fühlt sich gut an
Dieses Aha-Erlebnis hatte Maike Schumacher schon als kleines Mädchen. Ihr Vater Harald Schumacher hatte 1990 den Betrieb übernommen. Hier verbrachte sie so viel Zeit wie möglich. Sie liebte es, mittendrin zu sein und tatkräftig „mitzuarbeiten“. Stolz berichtete sie im Kindergarten vom spannenden Arbeitsalltag und den Abläufen in der Druckerei. Ihre Leidenschaft blieb lebendig. Alles, was auf Papier steht, liest Maike Schumacher bis heute nicht nur mit den Augen. Das haptische Erleben ist ihr wichtig. „Sie müssten mich sehen, wenn ich durch eine Buchhandlung gehe. Abgesehen vom obligatorischen Blick auf den Klappentext muss ich die Seiten anfassen, das Buch fühlen.“ Papier- und Druckqualität erlebbar zu machen, gehört für sie zu den Kernkompetenzen ihres Handwerks, das auch im digitalen Zeitalter nach wie vor goldenen Boden habe.  

Den Blick wechseln, um anzukommen
Dass sie einen Umweg gehen musste, um sich letztendlich aus voller Überzeugung für die Unternehmensführung zu entscheiden, bereut sie keineswegs. Abgesehen davon, dass die Ausbildung zur Bankkauffrau extrem nützlich sei. „Ich glaube, ich musste mich erst einmal ganz explizit von der Firma lösen, um festzustellen, wie sehr ich damit verbunden war“, sagt sie heute. Naheliegendes zeige sich eben oft erst durch die Distanz. „Wenn ich während meiner Zeit als Bankkauffrau in Essen am Wochenende nach Hause gekommen bin, habe ich immer zuerst nach dem Betrieb gefragt“, erzählt sie. „Heute gehe ich jeden Tag nach Feierabend durch die Firma, sehe mir die Druckaufträge in den verschiedenen Stadien der Fertigstellung an und freue mich. Dann weiß ich, was wir geschafft haben.“ Dieses Gefühl habe ihr in der Bank einfach gefehlt.
Um ihr betriebswirtschaftliches Know-how zu festigen, absolvierte Maike Schumacher nach dem Einstieg in den Familienbetrieb zusätzlich ein BWL-Studium. Sie wählte bewusst Bielefeld als Studienort, um in der Druckerei weiterarbeiten zu können. Mit ihrem Abschluss als Diplomkauffrau schuf sie optimale Voraussetzungen dafür, das Unternehmen erfolgreich weiter zu führen.

Hochmotiviert in die Selbständigkeit
Am 1. Juni 2011 wurde es offiziell. Maike Schumacher übernahm die Geschäftsleitung. Lange und ausführlich hatte sie mit ihrem Vater über das Für und Wider diskutiert; bis heute ist er ihr ein wertvoller Ratgeber. Zunächst habe er gezögert, die Verantwortung in die Hände seiner Tochter zu geben. „Nicht, weil er nicht loslassen konnte, sondern weil er aus eigener Erfahrung wusste, wie fordernd eine Selbständigkeit sein kann“, erinnert sie sich. „Da muss halt auch mal am Wochenende gearbeitet werden und das Private unter Umständen zurückstehen.“
Diese Aussicht hielt sie nicht davon ab. Im Gegenteil, die Unternehmerin schätzt die Herausforderung und die eigene Entwicklung in sichtbaren Schritten. So war es zwar durchaus ihr Wunsch, das vom Vater und Großvater aufgebaute Unternehmen zu erhalten, gleichzeitig stand für sie die persönliche Qualifikation als Unternehmerin stets im Vordergrund. Diese sei ihr mindestens so wichtig wie Familientradition und Zugehörigkeit, betont sie.  

Maike Schumacher ist Fachfrau. Dennoch bezeichnet sie sich selbst als Quereinsteigerin. Sie habe das große Glück gehabt, von ihren Mitarbeiter/innen, vor allem aber vom Vater, sehr viel Lernen und Abgucken zu dürfen. Darüber hinaus habe sie eine Menge Fachlektüre gelesen. Der beste Lehrmeister sei allerdings die tägliche Arbeit.

Gelassen bleiben, wenn der Druck zunimmt
Das Tagesgeschäft in der Druckerei sei anspruchsvoll und nicht immer vorhersehbar. „Unsere Kunden nehmen uns beim Wort, wenn es um schnelle Verfügbarkeit und Abwicklung der Aufträge geht.“ Wenn sich der Druck erhöht, bleibt sie gelassen. Ihr zuverlässiges Team gibt Sicherheit, vor allem ihren Geschäftspartnern. Alle ziehen mit, selbst wenn der gesamte Produktionsplan auf den Kopf gestellt werden muss, um Kundenzufriedenheit zu gewährleisten. Eine schlanke Organisationsstruktur und ein starkes Gefühl für die Zusammengehörigkeit im Familienbetrieb machen es möglich.

„Wir holen unsere Kunden ab, wo sie stehen“, erklärt die Chefin. Für sie sei das nicht nur eine gängige Formulierung im Zeitgeist, sondern ein Dienstleistungsversprechen. „Wirklich beeindrucken können wir unsere Kunden nur, wenn wir das Quäntchen mehr leisten, das über die Erwartung hinausgeht.“ Konkret sieht das so aus: Maike Schumacher macht sich schlau für ihre Kunden. Wenn eine Anfrage kommt, die nichts mit ihrem Kerngeschäft zu tun hat, arbeitet sie sich in die Materie ein. Wenn ein Kunde nach einem Produkt sucht, das es nicht im eigenen Programm gibt, sucht sie einen zuverlässigen Lieferanten. Jede Anfrage nutzt sie als Gelegenheit, Kundenkontakte zu knüpfen und zu pflegen. Aufträge, die den Blick über den Tellerrand erfordern, betrachtet sie als willkommene Abwechslung zum Tagesgeschäft, jede Herausforderung als Wachstumschance.
Natürlich gebe es auch „suboptimale“ Momente. „Dann hole ich tief Luft und denke: Jetzt erst recht!“.

Bedürfnisse verstehen und erfüllen
Maike Schumacher liebt, was sie tut. Das kommt nicht nur bei uns, sondern auch bei den Kunden an. Diese sind so vielfältig wie das Angebot von Dreisparrendruck. Die Bandbreite reicht vom familiengeführten Handwerksbetrieb bis zum Großunternehmen in der Industrie. Allen begegnet die Chefin mit derselben Wertschätzung und Offenheit. Sensibel und zugewandt fühlt sie sich in die Bedürfnisse ihrer Gesprächspartner/innen ein, um deren Ansprüche erfüllen zu können.   
Von ihren Kunden möchte sie als Dienstleistungspartner verstanden werden, der alles abdeckt, was im weitesten Sinne mit Druck, Entwurf und Marketing zu tun hat: angefangen von klassischen Druckaufträgen im Buch- und Offset-Druck über Rollenetiketten und Familien- und Trauerdrucksachen. Eine weitere Alleinstellung habe sich Dreisparrendruck mit der Herstellung individueller Hochzeitskarten geschaffen. „Die ist bei uns fest in weiblicher Hand.“ Das Angebot gehöre natürlich zu den Klassikern der Branche. Wirklich beeindruckt seien die Paare von der intensiven und persönlichen Beratung. „Unsere Kunden spüren, dass wir ihnen die Aufmerksamkeit schenken, die dem besonderen Anlass entspricht.“  

Kreative Lösungen direkt umsetzen     
Höchste Sorgfalt dürften selbstverständlich alle Dreisparren-Kunden erwarten. „So begleiten wir unsere gewerblichen Kunden rund um den gesamten Workflow und bei der kreativen Entwicklung ihres kompletten Außenauftritts. Im Gegensatz zu einer Online-Druckerei bieten wir eine direkte Beratung bei der Auswahl von Papier oder informieren über die Möglichkeit einer Veredelung, beispielsweise durch eine Matt-oder Glanzfolienkaschierung.“
Sonderwünsche und Druckaufträge in kleinster Auflage produziert Dreisparrendruck zeitnah und kostenorientiert im Digitaldruck. Maike Schumacher hat gerade in eine neue Maschine investiert, um auch in diesem Bereich optimale Qualität sicherzustellen. Die neue Maschine zeichne sich durch hohe Funktionalität und Standardisierung aus. Für ihre Mitarbeiter/innen bedeute das eine Arbeitserleichterung, für die Kunden eine kostengünstige Alternative zur Online-Druckerei.  
Maike Schumacher will es ihren Kunden so bequem wie möglich machen und ihnen Arbeit abnehmen. Dank des engen, persönlichen Kontakts erkennt sie schnell, wo und wie sie helfen kann. Sie findet kreative Lösungen, aus denen sie selbst neue Geschäftsideen generiert. Aus dem akuten Bedarf ihrer Geschäftspartner habe sich auch die Erstellung von Internetseiten als ein neues, vielversprechendes Standbein entwickelt. "So können wir auf Wunsch den Außenauftritt eines Unternehmens auf allen Ebenen optimieren.“ Das proaktive Handeln seiner Enkelin hätte den Firmengründer Heinz Schumacher vermutlich sehr beeindruckt. Wir sind es auf jeden Fall.        

Dreisparrendruck
Graphischer Betrieb
Heinz Schumacher KG
Wellingholzhauser Straße 27
33829 Borgholzhausen
Postfach 11 42
33825 Borgholzhausen
Telefon (05425) 94 00-0
Telefax (05425) 94 00-94
info@dreisparrendruck.de
www.dreisparrendruck.de

Foto: Dreisparrendruck
Text: Gabriele Rejschek-Wehmeyer

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